6. Was uns die Berge lehren
Wer in den Bergen unterwegs ist, weiß: Man kann nichts erzwingen.
Das Wetter, der Weg und auch der eigene Körper,
alles hat sein eigenes Tempo.
Deshalb sagt man oft:
Schritt für Schritt geht es vorwärts.
Manchmal langsamer, als man es sich vorgestellt hat.
Manchmal braucht es eine Pause mehr.
Und manchmal braucht es Mut, sich umzudrehen.
Nicht, um aufzugeben sondern um zu sehen, was man bereits geschafft hat.
Denn genau dort entsteht oft dieser Gedanke:
Das schaffe ich nicht.
Dann hilft es, kurz innezuhalten. Sich umzudrehen.
Und sich selbst anzuerkennen:
WOW. DAS HABE ICH SCHON ALLES GESCHAFFT.
Einmal tief durchatmen und dann weitergehen.
In den Bergen lernt man, auf sich selbst zu hören.
Sich zu spüren.
Sich wahrzunehmen.
Und sich auch zu erlauben zu sagen:
Stopp – hier geht es heute nicht weiter. Zu spüren, was möglich ist und was gerade nicht.
Diese Haltung nehme ich auch mit in meinen Alltag.
Große Ziele entstehen nicht auf einmal. Sie entstehen aus vielen kleinen Entscheidungen.
Aus Vorbereitung.
Aus Erfahrung.
Und aus dem Vertrauen, den eigenen Weg zu gehen.
Die Berge erinnern mich immer wieder daran:
Nicht schneller zu werden sondern bewusster.
Und den eigenen Weg mit Vertrauen weiterzugehen.


hola die Waldfee
